Was ist ein ZEV?
Zusammenschluss zum Eigenverbrauch
Ein Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) lässt mehrere Parteien in einem Gebäude den Solarstrom vom eigenen Dach gemeinsam nutzen – und der Eigentümer rechnet den Strom direkt mit den Mietern ab.
Beim ZEV tritt ein Gebäude (oder mehrere Gebäude auf demselben Grundstück) gegenüber dem Netzbetreiber als ein einziger Endverbraucher auf. Der selbst produzierte Solarstrom wird zuerst intern verbraucht; nur der Rest wird aus dem Netz bezogen. Der Solarstrom fliesst dabei über eine private interne Leitung – deshalb braucht ein klassischer ZEV einen gemeinsamen Anschlusspunkt.
Der Eigentümer (oder eine beauftragte Verwaltung) übernimmt die interne Abrechnung: Verbrauch jeder Partei messen, den Solarstrom aufteilen und jedem Teilnehmer eine Rechnung stellen. Genau diesen Aufwand nimmt dir eine Software wie SchäferStrom ab.
Auf einen Blick
- Möglich seit
- 2018
- Gebäude
- Ein Gebäude / Grundstück, gemeinsamer Anschluss
- Strom fliesst über
- Private interne Leitung
- Solartarif
- Max. 80 % des externen Tarifs (Art. 16b EnV)
Vorteile
- Höhere Eigenverbrauchsquote – mehr Solarstrom bleibt im Haus
- Mieter zahlen für Solarstrom weniger als beim Energieversorger
- Mehr Rendite auf die Solaranlage für den Eigentümer
Das ist zu beachten
- Erfordert einen gemeinsamen Anschlusspunkt (oft neue Verkabelung/Zähler)
- Mieter können die Teilnahme ablehnen (Art. 17 EnG)
- Jährliche, rechtskonforme Abrechnung nötig – fehleranfällig in Excel
Wie wird im ZEV abgerechnet?
Der Solarstrom darf den Mietern zu höchstens 80 % des externen Standardprodukts verrechnet werden (Pauschalmethode, Art. 16b Abs. 2 EnV); der aus dem Netz bezogene Reststrom wird separat zu den tatsächlichen Kosten weitergegeben (Art. 16a EnV). Den zulässigen Höchstpreis ermittelst du in Sekunden mit unserem Solartarif berechnen.
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Mehr erfahrenLohnt sich ein ZEV auch für kleine Liegenschaften?
Ja – gerade dort. Für kleine Mehrfamilienhäuser sind Full-Service-Anbieter oft zu teuer, Excel ist fehleranfällig. Eine günstige Self-Service-Software macht den ZEV schon ab wenigen Wohnungen wirtschaftlich.
Muss jeder Mieter beim ZEV mitmachen?
Bei bestehenden Mietverhältnissen kann ein Mieter die Teilnahme bei Einführung ablehnen und in der Grundversorgung bleiben (Art. 17 Abs. 3 EnG). Bei neuen Mietverträgen ist die Teilnahme in der Regel vorgesehen.
Was ist der Unterschied zum vZEV?
Der klassische ZEV braucht eine physische Leitung und einen gemeinsamen Anschluss. Der virtuelle ZEV (vZEV, seit 2025) verbindet mehrere Anschlüsse rechnerisch übers öffentliche Netz – ohne neue Leitung.
ZEV-Abrechnung ohne Tabellen-Chaos
SchäferStrom erstellt für jeden Mieter die rechtskonforme ZEV-Abrechnung mit QR-Rechnung – automatisch, Monat für Monat.